Das Eloxal-Verfahren
Die elektrolytische Oxidation von Aluminium erzeugt eine oxidische Schutzschicht auf dem Aluminium durch anodische Oxidation. Dabei wandelt sich die Oberfläche der obersten Metallzone und ein Oxid bzw Hydrozid wird gebildet. Die 5 bis 25 Mikrometer dünne Schicht schützt vor Korrosion und mechanische Einflüssen.Für die Automobil- und Bauindustrie und für Haushaltsgegenstände werden meist dickere Eloxal- Schichten von 20 bis 25μm eingesetzt, während dünnere Schichten von 8 bis 15μm hauptsächlich zu dekorativen Zwecken genutzt werden. Für technisch genutzte Oberflächen sind 5 bis 8μm ausreichend.
Die durch Gleichstrom entstandene Oxidschicht kann durch verschiedene Verfahren eingefärbt werden. Der Stromfluss erfordert an den Profilenden sichtbare Kontaktstellen. Die wesentlich dickeren Harteloxal-Schichten, die meistens in der Industrie zum Einsatz kommen, werden in gekühlten Säurebädern bei 0 bis +5 Grad Celsius und Spannungen bis 120 Volt erzeugt. Sie sind im höchsten Maße abriebfest und beständig, lassen sich jedoch nicht so beliebig färben. Um einwandfreie Oxydationsschichten zu erreichen ist ein homogenes Metallgefüge erforderlich. Einschlüsse fremder Metalle führen unter Stromeinwirkung zur Schädigung.
Der metallische Glanz des Material bleib beim Eloxieren erhalten.
Die Press-Struktur der Oberfläche kann durch die Art der mechanischen Vorbehandlung – beim Polieren, Schleifen oder Bürsten – beeinflußt werden.
Da eloxiertes Aluminium zur Neuverarbeitung zurückgewonnen werden kann ist es eine umweltfreundliche Art der Oberflächenveredelung.
